Ziele und Leitgedanken

Ziele und Leitgedanken

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Unser Ziel

Mit der Mensch-Hund-Team-Ausbildung möchten wir ein Bewusstsein schaffen für die Bedürfnisse und Wechselwirkungen, die bei hundegestützten Interventionen im Rahmen der Dreiecksbeziehung Hundeführer-Hund-Klient im jeweiligen Kontext beachtet werden müssen. Alle Beteiligten sollen sich wohlfühlen und der Klient soll optimal profitieren.

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Unsere Prinzipien

Der respektvolle Umgang mit Mensch und Hund steht für uns an oberster Stelle. Die Ausbildung des Mensch-Hund-Teams erfolgt entlang ethischer Prinzipien. Die Aufmerksamkeit wird auf die Einhaltung von Menschen- und Tierschutzrechten gelenkt. Die Teilnehmenden werden für Empathie, respektvolle und wertschätzende Haltung, das Fürsorgeprinzip und die Vorbeugung möglicher Missbrauchskonstellationen sowie Instrumentalisierung sensibilisiert. Wir orientieren uns am Modell der Salutogenese, welches der ganzheitlichen Sichtweise von Gesundheit der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entspricht und konsequent ressourcenorientiertes Arbeiten und Fördern einschließt.

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Unser Teamgedanke

Großen Wert legen wir auf das Zusammenwachsen des Hundeführers mit seinem Hund zu einem gut funktionierenden, harmonischen, sich ergänzenden Team. Ziel ist, individuelle Ressourcen sicher, effektiv und entspannt zielgruppenspezifisch in der Begleitung sozialer, pädagogischer und therapeutischer Interventionen einzusetzen und dies auch dokumentieren und darstellen zu können. Neben der Wissens- und Kompetenzentwicklung ist uns das Schulen einer hohen Achtsamkeit und Präsenz wichtig.

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Unsere Haltung

Wir verfolgen eine systemische, konstruktivistische Sichtweise und knüpfen an das individuelle Vorwissen der Teilnehmenden an, um optimale Lernprozesse und Transfer in die eigene Lebenswelt zu ermöglichen. Ein hohes Maß an Selbstreflexivität und die Bereitschaft, sich einzubringen und weiterzuentwickeln, sind bei uns Grundvoraussetzung. Neben klassischem Frontalunterricht (auch fragend-entwickelnd), Gruppenarbeit, Praxissimulationen und Supervisionen bieten wir Unterstützung beim Selbststudium.

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Unser Hundetraining

Alle im Rahmen des Hundetrainings verwendeten Methoden basieren auf Erkenntnissen moderner Lerntheorie und Ethologie. Ein Großteil des Hundetrainings basiert auf operanter Konditionierung: Verhaltensweisen werden durch die Kontrolle der Konsequenzen beeinflusst. Die Mensch-Hund-Beziehung hat Modellcharakter für die Beziehung zum Klienten, deshalb verzichten wir auf den Einsatz aversiver Maßnahmen, insbesondere von positiver Strafe (etwas Unangenehmes wird hinzugefügt). Stattdessen wird erwünschtes Verhalten positiv verstärkt und unerwünschtes Verhalten über vorausschauendes Management verhindert. Training über positive Verstärkung bedeutet nicht, antiautoritär vorzugehen, sondern schließt das klare Setzen von Grenzen ein. Bei unerwünschtem Verhalten werden die zugrunde liegenden Emotionen in den Blick genommen und gegebenenfalls über klassische (Gegen-)Konditionierung beeinflusst. Alle Hunde werden gemäß ihrer Stärken gefördert. Unterschiede aufgrund von Rasse, Sozialisierung, Persönlichkeit und Alter werden berücksichtigt.